Kanzlei

Rechtsanwälte Moritz & Opelka

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Rechtsanwälte Moritz & Opelka

Grad der Behinderung

Als Fachanwalt für Sozialrecht und Fachanwalt für Verwaltungsrecht betreue ich seit nunmehr über 15 Jahren Mandanten bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche gegenüber den jeweils zuständigen Versorgungsämtern. In über 80 Verfahren habe ich wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Mandaten in außergerichtlichen sowie in sozial gerichtlichen Verfahren bei der Durchsetzung von Ansprüchen im Bereich des Schwerbehindertenrechts sammeln können.

Häufige Fehlerquellen bei der Bearbeitung von Anträgen auf Anerkennung einer Schwerbehinderung durch die zuständigen Versorgungsämter liegen bei einer mangelhaften Aufklärung der jeweiligen Sachverhalte. Sehr oft wird hier nur ungenügend die notwendige Amtsaufklärung betrieben. So fehlt die persönliche Begutachtung/Anhörung der Antragsteller, sodass leider in vielen Fällen nur nach Aktenlage entschieden wird. Dies ist bereits ein erster Ansatz, um bei der Ablehnung eines Antrags schon im Widerspruchsverfahren den begehrten höheren Grad der Behinderung erfolgreich durchsetzen zu können. Zudem werden die jeweiligen Gesundheitsstörungen nicht umfassend aufgeführt und berücksichtigt. So sollte dann bereits im Widerspruchsverfahren durch die Einholung und Vorlage von Arztberichten das Begehren unterstützt werden.

In zunehmendem Maße sehen sich die Versorgungsämter veranlasst, bereits eine zuerkannte Schwerbehinderung (GdB von 50 und mehr) aufgrund des medizinischen Fortschrittes beispielsweise in der Prothesenentwicklung wieder abzuerkennen. Hier können wir nur empfehlen, die entsprechenden Rechtsmittel einzulegen. Widerspruch und Klage haben bei einer Neubewertung des Grades der Behinderung und einer damit verbundenen Herabstufung aufschiebende Wirkung. Damit lässt sich über ein Widerspruchsverfahren und ggf. auch über ein anschließendes Klageverfahren jedenfalls die bislang zuerkannte Schwerbehinderung bis zu einer bestandskräftigen Entscheidung hinausschieben. Diese prozessuale Möglichkeit kann z.B. Auswirkungen auf die Inanspruchnahme einer vorzeitigen abschlagsfreien Rente haben.

Gern unterstützen wir Sie bei der Durchsetzung Ihrer rechtlichen Interessen. Unsere Unterstützung bezieht sich selbstverständlich auch auf die Zuerkennung der verschiedenen Merkzeichen

„G“ (Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit),

„aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung),

„H“ (Hilflosigkeit), „Bl“ (Blindheit),

„Gl“ (Gehörlosigkeit),

„TBI“ (Taubblindheit),

„B“ (Begleitperson erforderlich),

„1 Kl“ (1. Klasse),

„RF“ (Rundfunkbeitragsbefreiung oder -ermäßigung),

„Kriegsbeschädigt“,

„EB“ (entschädigungsberechtigt),

„VB“ (versorgungsberechtigt) und

„T“ (teilnahmeberechtigt am Sonderfahrdienst) entweder einzeln oder in Kumulation.

Kanzlei Berlin

Gern helfen wir auch Ihnen bei der Lösung Ihrer rechtlichen Fragen im:

Bundesarbeitsgericht 09.11.21
Das Bundesarbeitsgericht wird am 09. November 2021 in einem von uns vertretenen Fall darüber zu entscheiden haben, ob Arbeitgeber und Betriebsrat berechtigt sind, eine Betriebsvereinbarung zu treffen, wonach Mitarbeiter/innen keinen Anspruch auf eine jährliche Sonderzahlung - die auch an die erbrachte Arbeitsleistung im Bezugszeitraum anknüpft - haben sollen, wenn sie zu einem in der Vereinbarung genannten Stichtag bereits aus dem Unternehmen ausgeschieden sind, sog. Stichtagsklausel. Die aufgeworfene Frage ist von grundsätzlicher Bedeutung und dürfte eine Vielzahl von Fällen betreffen (Bundesarbeitsgericht - 1 AZR 206/20).
Infektionsschutzgesetzes
Nach einer erneuten Änderung des Infektionsschutzgesetzes besteht nunmehr sowohl für Beamte wie auch Angestellte im öffentlichen Dienst sowie in der Privatwirtschaft eine einrichtungsbezogene Impfpflicht. Ob diese Impfpflicht verfassungsrechtlich verhältnismäßig ist, haben Obergerichte - wie auch das Bundesverfassungsgericht - noch nicht entschieden. Dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Nach unserer Auffassung kann es durchaus persönliche Gründe geben, welche gegen eine Impfung sprechen. Jedenfalls drohen bei einer Nichtimpfung für Beamte und Angestellte Beschäftigungsverbote. Ob diese im Einzelfall verhältnismäßig sind, bedarf unter Umständen einer gerichtlichen Nachprüfung. Über das rechtliche Vorgehen beraten wir im Einzelfall. Insbesondere ist hier auch zu berücksichtigen, dass die Pandemielage stetigen Veränderungen unterliegt.
Kitaplatz

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat in einem Beschluss zum Aktenzeichen - OVG 6 S 36/21 - vom 8. Dezember 2021 den Landrat des Landkreises Teltow-Flemming im Wege der einstweiligen Anordnung verpflichtet, den Antragstellern binnen 3 Wochen nach Zugang dieses Beschlusses bis zur Entscheidung in der Hauptsache einen wohnortnahen Betreuungsplatz im Umfang des vom Antragsgegner mit Bescheid vom 6. Juli 2021 festgestellten Bedarfs in einer Tageseinrichtung oder einer Kindestagespflege nachzuweisen.

Vergabe von Sonderschulplätzen

weitere Informationen hier

OVG Berlin-Brandenburg

Das OVG Berlin-Brandenburg hat das Land Berlin in einem von uns geführten Beschwerdeverfahren am 09.03.2021 um eine Zusicherung gebeten, dass der schwer vorerkrankte Antragsteller vorrangig bei der Corona-Schutzimpfung berücksichtigt werden kann. Vor diesem Hintergrund schließen wir nicht aus, dass sich die bisherige Rechtsprechung bei der bislang bestehenden Impfrangfolge möglicherweise zugunsten von schwer erkranken Personen ändert.

SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung

Eilanträge an das Verwaltungsgericht Berlin hinsichtlich der im Zuge des angeordneten Teil-Lockdowns geänderten SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung und den dortigen Verboten für die Ausübung insbesondere des Gaststättengewerbes und weiterer Gewerbe wie z. B. Fitness-Einrichtungen usw. bieten derzeit im Einzelfall mögliche Erfolgsaussichten, insbesondere vor dem Hintergrund des Erlasses der Beschlüsse des Verwaltungsgerichtes Berlin zu den AZ.: VG 14 L 422/20 und VG 14 L 424/20. Sofern hier Beratungsbedarf oder der Wunsch auf Vertretung im Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht Berlin besteht, konktaktieren Sie Herrn Rechtsanwalt Moritz (Fachanwalt für Verwaltungsrecht).

Kündigungsschutz auch während der Corona Krise

Kündigungsschutz auch in Krisenzeiten! Sichern Sie Ihre Ansprüche! Erhalt des Arbeitsplatzes, höhere Abfindungen, Urlaubsabgeltung, Arbeitszeugnis pp. trotz Corona-Krise! Verschenken Sie nichts! Über Fristen und Einzelheiten beraten wir persönlich! Sven Opelka - Fachanwalt für Arbeitsrecht

Beamtenbesoldung

Weitere Informationen hier

Feuerwehrmann

Bekommt für 2001 bis 2004 Überstunden zugesprochen

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Kanzlei Berlin

Gern helfen wir auch Ihnen bei der Lösung Ihrer rechtlichen Fragen im:

Arbeitsrecht

Kündigungen, Abfindungen, Zeugnisrecht, Arbeitszeit- und Urlaubsrecht und mehr

Beamtenrecht

Ruhestand, Versetzung, Beurteilung, Disziplinarrecht und mehr

Verwaltungsrecht

Subventionsrecht- und Vergaberecht und Öffentliches Baurecht

Sozialrecht

Berufsunfähigkeit, Unfallversicherung, Rentenversicherung und mehr

Schulrecht

Kitaplatz, Schulplatzklage, Ordnungsmaßnahmen und mehr

Hochschulrecht

Hochschulrecht - Studienplatzklage

ADRESSE

Klosterstraße 64
10179 Berlin Mitte
(am Alexanderplatz)

Kontakt

Fon RA Moritz: (030) 30 87 24 96
Mail: info@anwalt-moritz.de

Fon RA Opelka: (030) 30 87 25 00
Mail: info@anwalt-opelka.de

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